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Am 21.5.17 stimmen wir über die Initiative «Ja zu fachlich kompetent ausgebildeten Lehrpersonen» ab. Nun, es gibt wohl niemanden, der sich gegen fachlich kompetent ausgebildete Lehrpersonen wehren würde. Und trotzdem ist diese Schwindel-Initiative ganz klar abzulehnen. Die Sekundarschulen stellen ganz unterschiedliche Anforderungen an ihre Lehrkräfte. Diesen Anforderungen wird die Lehrpersonenausbildung bereits heute mit ihren zwei Modellen gerecht. Denn einerseits gibt es Klassen und Stufen, bei welchen der fachliche Hintergrund und die dafür vertiefte Ausbildung an der Uni von grösserer Bedeutung sind, und die somit ein universitäres Studium voraussetzen. Andererseits gibt es Stufen und Klassen, bei welchen der pädagogisch-didaktische Aspekt mehr zum Tragen kommt, und es Sinn macht, wenn Lehrkräfte eingestellt werden, welche ihre ganze Ausbildung an der praxisorientierten pädagogischen Hochschule absolviert haben.

Die Initiative möchte nun aber alle Lehrpersonen, welche ohne Universitätsstudium ausschliesslich an der FHNW ausgebildet wurden, von unbefristeten Anstellungen im Kanton BL ausschliessen. Eine klare Einbusse an Flexibilität und Qualität. Nur mit der heutigen Lösung ist es möglich, dass die Kollegien an unseren Sekundarschulen ausgewogen, fachlich kompetent und pädagogisch sinnvoll zusammengesetzt werden können. Nicht umsonst hat der Landrat die Initiative mit 75 zu 0 Stimmen versenkt. Deshalb ein deutliches Nein zu dieser Schwindel- Initiative.