• Locher Miriam Quer

«Es ist höchste Zeit, dass Ethik, Gerechtigkeit, nachhaltiges Gleichgewicht unsere Anliegen werden. Denn uns drohen schwerste Gefahren, die dem Abenteuer Mensch auf einem für uns unbewohnbar werdenden Planeten ein Ende setzen können.»

Diese Worte von Stephane Hessel rufen zum Wiederstand gegen die Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft auf. Eine Ungerechtigkeit, die auch bei uns zu spüren ist. Ein Zustand über die es sich zu empören und gegen den es sich zu engagieren gilt. Und genau dieses Engagement für eine Verbesserung der Situation und diese Empörung über den Ist Zustand ist es sicher auch, was mich in meiner politischen Arbeit antreibt.

In den vergangenen Jahren hat sich die Rechte in unserem Kanton und in unserem Land so einiges herausgenommen. Schamlos hat sie unsere Umwelt und die Menschen ausgebeutet und sich profitorientiert gegen die Schwächsten gewendet.

Es braucht ein dezidiertes Auftreten und eine starke SP, um diese schädliche Politik der Angst und der Manipulierung zu stoppen. Es braucht eine starke SP um unsere Umwelt zu schützen und eine Gesellschaft zu ermöglichen, in der den Menschen unabhängig von ihrer sozialen und wirtschaftlichen Herkunft gerechte Chancen zu Verfügung stehen.

In diesem Bereich liegen denn auch meine politischen Schwerpunkte. Seit Jahren kämpfe ich in unserem Kanton im Bereich der Gleichstellungs- Familien- und Bildungspolitik für eine bessere Vereinbarung von Familie und Beruf, für eine gute öffentliche Schule mit Strukturen die allen Schülerinnen und Schülern gerecht werden, für die Gleichstellung von Mann und Frau und gegen die Diskriminierung aufgrund des Geschlechts oder der sexuellen Orientierung. Es erschüttert mich immer wieder, wie weit wir noch von echter gelebter Gleichstellung entfernt sind und dass beispielsweise ein Referendum gegen die Erweiterung der Rassismus Strafnorm mit über 70'000 unterstützt wird, zeigt mir, dass es nach wie vor ein starkes Engagement gegen diese Hetzer braucht.

Auch auf die Tatsache der enormen Belastung bezüglich Gesundheitswesen für Familien, für immer älter werdende Menschen und die zunehmende Zahl chronisch Kranker, braucht es eine klare Antwort. Das Gesundheitswesen muss sozialverträglich finanziert werden. In Baselland haben wir mit der Prämieninitiative einen grossen Achtungserfolg erzielt. Nun gilt es auf nationaler Ebene für die Entlastung zu kämpfen.

Die letzten Jahre als Präsidentin der Oppositionsfraktion haben mich einiges gelehrt. Kampfgeist, Durchhaltewillen, Geradlinigkeit und das stete Verfolgen des sozialdemokratischen Werte- Kompasses sind für mich unabdingbar, um unseren Anliegen bei der Bevölkerung Gehör zu verschaffen und Ihnen letztlich zum Durchbruch zu verhelfen.

Im kommenden Herbst haben wir bei den nationalen Wahlen die Chance, dass das das rechte Bollwerk endlich gebrochen wird. Um dieses Ziel zu erreichen, möchte ich für die Nationalratsliste der SP Baselland kandidieren. Ich bin überzeugt, dass ich durch meine Tätigkeit als Landrätin und Fraktionspräsidentin sowohl die nötigen politischen und sozialen Fähig- und Fertigkeiten, als auch die notwendige kantonale Vernetzung mitbringe, die eine solche Kandidatur erfordert.

Das was wir zusammen in Baselland möglich gemacht haben, können wir auch national möglich machen. Gerne möchte ich dazu meinen Teil beitragen. Eine Gesellschaft muss allen Menschen eine Perspektive bieten. Denn nur durch gerechte Chancen schaffen wir eine starke Gesellschaft!

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