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Am 04.03.18 stimmen wir über die No-Billag Initiative ab. Für mich eine Abstimmung in der ich ganz klar mit Nein stimme. Der einfache Grund: Für mich tritt die Initiative den Solidaritätsgedanken mit Füssen. Der Solidaritätsgedanke, der unsere Gesellschaft, unsere Sprachregionen, die Generationen, die verschiedenen Gesellschaftsschichten zusammenhält, die Solidarität gegenüber Minderheiten und Menschen mit Beeinträchtigungen. Eine Annahme der Initiative wäre somit ein Verlust der Solidarität untereinander und mit dem Wegfall dieses wichtigen Wertes auch eine Verarmung der Gesellschaft. 

Die SRG wird von den Initianten immer wieder als Festung beschrieben, der man nicht beikommen könne. Und etwas, dass man nicht beeinflussen kann, gehöre zerstört. Das erinnert mich an Situationen aus meinem Berufsalltag im Kindergarten. Wenn ich das nicht haben kann, so soll es gar niemand bekommen. Welch kindische Einstellung. Nur eben, dass solch ein Verhalten im mündigen Alter nicht nur völlig daneben, sondern auch gefährlich ist. 

Die Diskussion ist lanciert, nur bei einem Nein lässt sie sich auch weiterführen. Deshalb am 04.03.18 ein deutliches Nein zur unsolidarischen, gefährlichen und egoistischen No-Billag Initiative.