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Heute, 10.9.15, wird es im Landrat unter anderem um die parlamentarische Initiative zum Lehrplan 21 (Lehrplan Volksschulen BL) gehen. Ein Ziel der Initiative ist es, die Kompetenz über die Einführung des Lehrplans an den Baselbieter Schulen, dem Bildungsrat BL zu entziehen und diese an den Landrat zu übertragen. Genau diese Diskussion hatten wir vor rund 5 Jahren bereits einmal. Damals hat sich das Volk an der Urne dahingehend ausgesprochen, die Zuständigkeit bezüglich der Lehrpläne beim Bildungsrat zu belassen.

Wie kann es also sein, dass nun erneut ernsthaft in Betracht gezogen wird, diese Entscheide über die Bildungsinhalte an unseren Schulen mittels eines Vorstosses, einem ausgewogen zusammengesetzten Fachgremium mit 12 Personen, welche alle auf Vorschlag der Regierung hin vom Landrat in dieses Gremium gewählt werden, zu entziehen? Es ist wirklich mehr als unverständlich, dass erwartet wird, dass die 90 Landrätinnen und Landräte eher in der Lage sein sollen, kompetent über die Einführung des neuen Lehrplans und über dessen Inhalte zu entscheiden.

Für mich ist ganz klar der Volkswille zu respektieren. Die Kompetenzen über den Lehrplan sollen weiterhin beim Bildungsrat als Fachgremium bleiben. Bildung darf nicht zum Spielball der Politik werden.

Miriam Locher, Landrätin SP, Nationalratskandidatin

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